Nichts ist leichter als 2:1:1

Das Geheimnis hinter einem guten Drinkrezept ist nicht immer die exakte Abmessung in Zentilitern; entscheidend sind die Grundzutaten und die richtigen Verhältnisse. Mit der 2:1:1-Formel kann man nichts falsch machen. Es ermöglicht einen schnellen Start und leichtes Experimentieren. 2:1:1, das heißt: 2 Teile Basisspirituose, 1 Teil Süßes (Zuckersirup) und 1 Teil Saures (frisch gepresster Zitronensaft).

Neben den richtigen Verhältnissen ist die süße und saure Zutat entscheidend. Mit einem ausreichenden Vorrat an Zuckersirup und frisch gepressten Zitronen ist man auf alles vorbereitet. Damit bei der Party in der Küche kein Chaos entsteht und die Gäste sich nicht Ihre Kleidung ruinieren, ist es ratsam die Zitronen vorher auszupressen.

Probiere die Formel mit all unseren Geschmacksrichtungen aus, schüttel und siebe den Mix in ein Cocktailglas oder gieße ihn auf Eis in ein Becherglas. Stimme das Verhältnis von Süß und Sauer nach deinem Geschmack ab. (Die meisten Barkeeper mögen es lieber etwas saurer als süß).

Beginne mit dem Experimentieren: Benutze als Basisspirituose Whiskey, Rum oder Gin. Statt Zitrone einfach Limette oder Orange. Süße den Drink mit einem aromatisierten Sirup. Fülle ihn mit etwas Sodawasser, Ginger Ale oder Zitronen-Limetten-Soda auf. Wenn du schon dabei bist, geben noch ein paar frische, zerdrückte Früchte hinzu! Nichts leichter als 2:1:1! 

Wenn du mehr über Cocktails und Mischverhältnisse erfahren möchtest, empfehlen wir das klassische Cocktailbuch „The Fine Art of Mixing Drinks“ (1948) von David A. Embury. Er hat die Zutaten in drei verschiedene Kategorien unterteilt: die Basis, modifizierende Stoffe und besondere Geschmacks- und Farbstoffe. Er wählte ein Verhältnis von 1:2:8, d. h. 1 Teil Süßes, 2 Teile Saures und 8 Teile Basisspirituose. Etwas zu viel Basisspirituose für unseren Geschmack! Alles andere sind aber einfach tolle Ideen.

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